In Wien-Favoriten wurde am 17. April 2026 eine 36-jährige Frau in einem Mehrparteienhaus festgenommen, nachdem Bewohner eine hausfremde Person im Stiegenhaus gemeldet hatten.
Alarm durch aufmerksame Hausbewohner
Gegen 8:00 Uhr verständigten Hausparteien die Polizei: Eine Unbekannte soll versucht haben, sich Zutritt zu mehreren Wohnungen zu verschaffen. Beamte des Stadtpolizeikommandos Favoriten trafen die 36-Jährige im vierten Stock an — mit einer Vielzahl an Taschen bei sich. Bei der Durchsuchung wurden drei Schraubenzieher sichergestellt. Mehrere Wohnungstüren wiesen Kerbspuren auf. Die Gegenstände in den Taschen stammten aus einer unversperrten Abstellkammer im Stiegenhaus.
Möglicher Zusammenhang mit früheren Kellereinbrüchen
Bei der Tatverdächtigen wurde zudem ein Abholschein eines Paketzustelldienstes gefunden. Die darauf angegebene Adresse führte zu einem Ort, an dem sich Anfang April mehrfach Einbrüche in Kellerabteile ereignet hatten. Ob die Festgenommene damit in Verbindung steht, ist Gegenstand laufender Ermittlungen des Landeskriminalamts Wien. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde sie auf freiem Fuß angezeigt.
Sicherheit im eigenen Haus beginnt im Stiegenhaus
Aufmerksame Nachbarn haben in diesem Fall Schlimmeres verhindert. Worauf es ankommt:
- Hausfremde Personen im Stiegenhaus ansprechen oder sofort 133 rufen
- Abstellkammern und Kellerabteile konsequent versperren
- Wohnungstüren regelmäßig auf Kerbspuren oder Beschädigungen prüfen
- Auffälligkeiten umgehend der Hausverwaltung oder Polizei melden
Wer hinschaut, schützt nicht nur sich selbst — sondern das gesamte Haus.
