Am Donnerstag, dem 2. April 2026, führten Beamte der Stadtpolizeikommanden Innere Stadt, Fünfhaus und Ottakring gemeinsam mit der Fahrradpolizei der Landesverkehrsabteilung Wien eine ganztägige Schwerpunktaktion im gesamten Wiener Stadtgebiet durch. Im Mittelpunkt standen E-Scooter und Fahrradfahrer – mit klaren Ergebnissen.
E-Scooter mit bis zu 62 km/h unterwegs
Am mobilen Rollenprüfstand wurden drei E-Scooter mit massiv überhöhten Geschwindigkeiten beanstandet. Einer der Roller erreichte dabei 62 km/h – mehr als doppelt so schnell wie die erlaubten 25 km/h. Die betroffenen Lenker wurden angezeigt.
Technisch manipulierte E-Scooter stellen im dicht besiedelten Stadtgebiet ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar – besonders in Fußgängerzonen und auf Gehwegen.
Suchtmittelbeeinträchtigter Autolenker gestoppt
Im Zuge der Kontrollen wurde zusätzlich ein PKW-Lenker aus dem Verkehr gezogen, der unter dem Einfluss von Suchtmitteln stand. Er wurde angezeigt.
Bilanz: Mehr als 160 Sanktionen
Die Aktion lief von 7:00 bis 19:00 Uhr. Insgesamt wurden über 60 Anzeigen wegen verkehrsrechtlicher Übertretungen erstattet sowie rund 100 Organmandate ausgestellt.
Was das für Verkehrsteilnehmer bedeutet
Derartige Schwerpunktaktionen finden regelmäßig und gezielt statt – auch tagsüber und im gesamten Stadtgebiet. Worauf es ankommt:
- E-Scooter nur in unmanipuliertem Originalzustand verwenden
- Tempolimits konsequent einhalten
- Fahrrad- und Verkehrsregeln auch bei geringem Verkehr beachten
- Bei Verdacht auf Suchtmittelbeeinträchtigung: nicht ans Steuer
Die polizeiliche Überwachung des Straßenverkehrs ist laut Polizei Wien ein wesentlicher Bestandteil der Unfallprävention.
