In der Nacht auf Sonntag, dem 7. Juni 2026, ereignete sich gegen 2:30 Uhr am Keplerplatz in Wien-Favoriten eine ungewöhnliche Abfolge von Gewalttaten.
Raub in der Nacht
Zwei bislang unbekannte Männer attackierten einen 49-jährigen Mann — sie schlugen und traten auf ihn ein und raubten ihm anschließend sein Mobiltelefon sowie seine Geldbörse. Danach flüchteten sie.
Opfer verletzt Unbeteiligten
Nachdem der 49-Jährige wieder aufgestanden war, hob er eine zerbrochene Glasflasche auf und verletzte damit einen unbeteiligten Mann im Halsbereich. Er gab gegenüber den Beamten an, irrtümlich angenommen zu haben, dass der Mann mit dem Raub in Zusammenhang stehe. Der Verletzte erlitt eine Schnittverletzung und wurde von der Berufsrettung Wien in ein Krankenhaus gebracht. Der 49-Jährige wurde vorläufig festgenommen und angezeigt. Die Ermittlungen zu den zwei unbekannten Räubern laufen.
Was dieser Fall zeigt
Ein Überfall ist ein Schock — die Reaktion danach kann jedoch strafrechtliche Konsequenzen haben. Worauf es ankommt:
- Nach einem Überfall sofort Polizei und Rettung verständigen — 133 und 144
- Täter nicht selbst verfolgen oder konfrontieren
- Signalement der Täter so genau wie möglich einprägen und der Polizei mitteilen
- Keine Selbstjustiz — auch unter Schock gilt das Recht auf körperliche Unversehrtheit für alle
