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Großeinsatz am Reumannplatz: Brand in Innenhof löst Evakuierung aus

Foto: Envato Elements

Ein Brand in einer Wohnhausanlage am Wiener Reumannplatz hat in der Nacht auf Sonntag einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettung und Polizei ausgelöst. Auslöser dürfte nach ersten Erkenntnissen Sperrmüll gewesen sein, der im Innenhof gelagert war.

Das Feuer brach gegen 23:00 Uhr aus und führte rasch zu starker Rauchentwicklung. Der Rauch zog durch Fenster und Gebäudeteile in das Stiegenhaus der Wohnanlage.

Bewohner mussten Wohnungen verlassen

Aufgrund der Rauchentwicklung brachten Einsatzkräfte zahlreiche Bewohner vorsorglich aus ihren Wohnungen ins Freie. Insgesamt wurden 24 Personen leicht verletzt, vor allem durch Rauchgas.

Die Berufsrettung Wien versorgte die Betroffenen zunächst vor Ort. Acht Personen wurden zur weiteren Abklärung in Spitäler gebracht.

Nachdem das Feuer gelöscht und das Gebäude kontrolliert worden war, konnten die meisten Bewohner noch in der Nacht in ihre Wohnungen zurückkehren.

Ermittlungen zur Brandursache laufen

Die Brandgruppe des Landeskriminalamts Wien hat die Ermittlungen aufgenommen. Derzeit wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Herbeiführung einer Feuersbrunst ermittelt.

Brandgefahr durch Sperrmüll wird oft unterschätzt

Gelagerter Sperrmüll in Innenhöfen oder Stiegenhäusern kann schnell zu einer erheblichen Brandgefahr werden. Brennbare Materialien wirken wie ein Brandbeschleuniger und führen häufig zu starker Rauchentwicklung.

Sicherheitsexperten empfehlen daher:

  • keinen Sperrmüll dauerhaft in Innenhöfen oder Stiegenhäusern lagern

  • Fluchtwege stets freihalten

  • bei Rauchentwicklung sofort das Gebäude verlassen

  • Feuer oder Rauch umgehend über den Notruf 122 melden

Gerade in dicht bebauten Wohnanlagen kann sich Rauch innerhalb weniger Minuten im gesamten Stiegenhaus ausbreiten. Frühes Handeln entscheidet oft darüber, wie glimpflich ein solcher Vorfall ausgeht.