Derzeit kursieren täuschend echt aussehende E-Mails im Namen des Zahlungsdienstleisters Klarna. Die Nachrichten behaupten, eine Rückerstattung sei ausstehend und müsse bis zu einem bestimmten Datum abgerufen werden. Ziel ist es, Empfänger zur Eingabe persönlicher Daten oder Zahlungsinformationen zu verleiten.
So sieht die Masche aus
Die gefälschten Mails tragen den Betreff „Letzte Erinnerung – Ihre Rückerstattung wurde bestätigt“ und sind im originalen Klarna-Design gestaltet — rosa Header, korrektes Logo, professionelle Aufmachung. Der Text erzeugt künstlichen Zeitdruck: Eine angebliche Rückerstattung laufe bald ab, eine Zahlungsmethode müsse dringend ausgewählt werden.
Der entscheidende Hinweis steckt im Absender: Die Mail stammt nicht von einer Klarna-Domain, sondern von einer völlig fremden Adresse. Klarna versendet ausschließlich E-Mails von @klarna.com.
Woran man Phishing-Mails erkennt
- Absenderadresse genau prüfen — nicht nur den angezeigten Namen, sondern die vollständige E-Mail-Adresse
- Klarna kontaktiert Kunden ausschließlich über @klarna.com — jede andere Domain ist ein Warnsignal
- Kein Link in verdächtigen Mails anklicken — direkt die offizielle App oder Website öffnen
- Bei Unsicherheit: Klarna-Support über die offizielle App kontaktieren
- Verdächtige Mails an reportphishing@klarna.com weiterleiten
Was tun wenn bereits geklickt wurde
- Passwort sofort ändern
- Bank oder Zahlungsanbieter informieren
- Anzeige bei der Polizei erstatten — 133
- Vorfall auf watchlist-internet.at melden
