Playground | alexkucera.com
Playground | alexkucera.com
Aktuell
Raub am Keplerplatz: Opfer verletzt nach Überfall einen Unbeteiligten Nachbarschaftsstreit eskaliert in Wien-Donaustadt: Mann stürmt mit Messer in Wohnung — festgenommen Fiakerunfall in der Wiener Innenstadt: Pferde scheuen, Kutsche kippt um Zeugenaufruf: Unbekannter spricht 9-jähriges Mädchen im Donaupark an und hält sie fest Schwerpunktaktion auf der Donauinsel: 153 Verkehrsübertretungen, sechs Führerscheine abgenommen Cybersecurity in Österreich 2026: KI macht Angriffe schneller und unsichtbarer Messerangriff in Wien-Leopoldstadt: Vier Männer verletzt, ein Opfer in Lebensgefahr Pfingsten 2026: Vier Verkehrstote, 636 Unfälle — auch ein 3-jähriger Bub in Wien tödlich verletzt Schüler schützen Senioren: Neues Projekt bringt Generationen gegen Cyberbetrug zusammen Sonnenschutz und Hautkrebs: Was Wienerinnen und Wiener vor dem Sommer wissen sollten Falscher Käufer, echter Polizist: Fahrraddieb versucht gestohlenes E-Bike an LKA-Beamten zu verkaufen Gut — jetzt sehe ich den aktuellen Stand der Plattform. Der Stil ist klar: sachlicher Einstieg, kurze H2-Abschnitte, knapper Präventionsblock am Ende. Kein dramatischer Ton, keine Ausschmückungen. Hier die korrigierte Version: Titel: Wohnungsbrand in Wien-Ottakring: Zwei Kleinkinder nach Akkubrand in Lebensgefahr LKW beschädigt Tunnel Kaisermühlen und Tunnel Hirschstetten: Fahrer wegen schwerer Sachbeschädigung angezeigt NIS-Gesetz 2026: Ab Oktober gelten neue Cybersicherheitspflichten — ist Ihr Unternehmen vorbereitet?

Cybercrime in Wien: Jedes sechste Unternehmen erfolgreich angegriffen — was das für alle bedeutet

Foto: Envato Elements

Cyberangriffe, Sabotageakte und Wirtschaftsspionage stellen Wiens Unternehmen vor wachsende Herausforderungen. Betroffen sind längst nicht mehr nur Großkonzerne — laut einer aktuellen KPMG-Erhebung, an der auch die Wirtschaftskammer Wien beteiligt war, war der Angriff gegen jedes sechste Unternehmen in Wien erfolgreich. Jedes fünfte Unternehmen verzeichnete darüber hinaus eine Zunahme der Angriffe gegenüber dem Vorjahr.

Kleine Betriebe besonders im Visier

Automatisierte Angriffe — zunehmend auch mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz — machen auch Klein- und Mittelbetriebe zu attraktiven Zielen. „Cyberangriffe treffen nicht nur Großkonzerne. Gerade kleine und mittlere Betriebe zählen zu den häufigen Zielen, weil Sicherheitsmaßnahmen oft unterschätzt werden“, betont Martin Heimhilcher, Obmann der Sparte Information und Consulting der Wirtschaftskammer Wien.

Besonders gefährdet sind sogenannte „Hidden Champions“ — Unternehmen mit spezialisiertem Prozess- und Fertigungswissen, die international führende Positionen einnehmen, ohne große öffentliche Sichtbarkeit zu besitzen. Genau dieses schwer reproduzierbare Know-how macht sie zu attraktiven Zielen für Wirtschaftsspionage.

Nicht nur IT — auch Gebäude und Menschen

Neben klassischen Cyberangriffen spielen gezielte Desinformation, Angriffe auf kritische Infrastrukturen sowie physische Sicherheitsrisiken eine zunehmende Rolle. Betroffen sind nicht nur IT-Systeme, sondern auch Führungskräfte, Mitarbeiter, Gebäude, Lieferketten und sensible Unternehmensdaten. Die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) im Bundesministerium für Inneres ist mit der Früherkennung und Analyse dieser Bedrohungen beauftragt.

Was Unternehmen — und alle anderen — tun können

„Viele Angriffe lassen sich durch einfache organisatorische und technische Maßnahmen verhindern“, so Heimhilcher. Grundlegende Schutzmaßnahmen gelten dabei für Betriebe und Privatpersonen gleichermaßen:

  • Starke, einzigartige Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung konsequent einsetzen
  • Software und Systeme regelmäßig aktualisieren — veraltete Software ist das häufigste Einfallstor
  • Mitarbeiter und Angehörige über aktuelle Betrugs- und Angriffsmethoden informieren
  • Verdächtige E-Mails, Links und Anhänge nicht öffnen
  • Sensible Daten regelmäßig sichern
  • Im Ernstfall sofort handeln und Anzeige erstatten

Anlaufstellen bei Cybervorfällen

  • Cybersecurity-Hotline der Wirtschaftskammer: 0800 888 133 — 7 Tage, 24 Stunden erreichbar, kostenlos
  • Cybercrime Competence Centre (C4) des Bundeskriminalamts — rund um die Uhr für Fragen zu Internetkriminalität
  • Polizei: 133